4. GATAWA 2026 auf den Rämel in die Hirtenhütte zu Nadine

Wie allewyyl im Sommer – es ist ja schon fast ein Ritual – zieht es uns hinauf zur Hirtenhütte auf dem Rämel, wo Nadine uns jedes Jahr mit offenen Armen empfängt. Die Wanderung ab der Busstation Challhöchi ist ein gemütlicher Spaziergang, fast schon ein «Sonntagsbummel». Und klar: Der Apérohalt nach einer halben Stunde gehört einfach dazu. Ohne den geht niemand weiter.

Danach teilt sich die Gruppe wie immer: Die Mehrheit nimmt brav den offiziellen Wanderweg, während zwei Unverbesserliche – ja, genau dieselben wie jedes Jahr – die Abkürzung über die Chremersmatte wählen. Zehn Minuten schneller, dafür mit dem Gefühl, kleine Rebellen zu sein.

Oben bei der Hirtenhütte erwartet uns eine neue Attraktion: eine superbequeme Liege unter der alten Eiche, ein Schulprojekt von Nadines Sohn. Ein richtig idyllisches Plätzchen, perfekt zum Ausruhen, Träumen und Seele-baumeln-Lassen.

Nadine hat die Terrasse liebevoll vorbereitet, der Gasgrill läuft schon, und wie immer fühlt man sich bei ihr ein bisschen wie bei Mama: herzlich umsorgt, gut gelaunt und garantiert satt. Ihre Portionen sind legendär – bei Nadine geht niemand hungrig nach Hause.
Die rustikale Hütte hat weder Stromanschluss noch fliessendes Wasser. Der kleine Quellanschluss liefert im heissen Sommer nur spärlich Wasser, also muss Nadine zusätzlich welches heranschaffen. Strom kommt aus dem Generator und ein paar Solarzellen. Und trotzdem – oder gerade deshalb – gibt es kühles Bier und erfrischende Getränke. Nadine schafft das einfach.

Nach dem fröhlichen Mittagessen machten wir uns auf den Weg Richtung Burg im Leimental. Der Abstieg von der Remelhöhe ist zwar steil, aber gut machbar. Unten angekommen zeigte sich die Sommerhitze von ihrer strengen Seite: Alle Brunnen waren abgestellt, die Quellen geben kaum Wasser, und Sparen ist angesagt.
Das Postauto kam pünktlich, sodass wir um 18.00 Uhr wieder zurück in Therwil waren. Einige liessen den Tag noch bei Maria mit einem kühlen Bier ausklingen, die meisten aber fielen daheim zufrieden und müde auf die Couch.

Fazit:
→ 16 Teilnehmer inkl. 2 Damen plus eine Hündin
→ Wanderzeit insgesamt 2 Stunden
→ Kaffi/Gipfeli von Renato gespendet,
→ Apéro aus der Kasse bezahlt

Fotos

von Rolf und Barbara

Video

Ein Video habe ich diesmal nicht gemacht, es gibt noch das Video vom letzten Jahr, gleiche Strecke , gleiche Leute.