Ganztageswanderung Nr. 1 – 2026

Die GATAWA, die ihrem Namen alle Ehre machte

Die erste GATAWA des Jahres 2026 war eine echte Winterwanderung – also so richtig. Nicht dieses Instagram‑Winterwonderland mit glitzernden Schneeflocken, sondern die ehrliche, rohe, schweizerische Variante: +3 °C, Nieselregen im Dauerbetrieb und Wolken, die so tief hingen, dass man ihnen fast die Hand hätte schütteln können. Die Wege waren pfludrig, die Stimmung aber erstaunlich stabil.

Und trotzdem: 17 wetterfeste Veteranen, 1 Dame und ein Hund standen bereit. Motto des Tages:
„Es gibt kein schlechtes Wetter – nur Leute, die zu wenig Schichten anhaben.“

Der Start: Kaffee, Gipfeli und ein Hauch von Grippe

Um 8.45 Uhr ging’s mit dem Bus ab Therwil los. In Dornach beim Sutter Begg wartete der erste Höhepunkt: Kaffee und Gipfeli – grosszügig spendiert von Heini Steffen.
Heini selbst war allerdings nicht dabei, denn er und zwei weitere Kollegen lagen bereits flach. Offenbar hatte die Grippe beschlossen, ihre eigene GATAWA zu veranstalten.

Auch der Wanderleiter Rolf und sein Stellvertreter Heini mussten krankheitshalber passen. Damit rückte der frisch gewählte Stellvertreter vom Stellvertreter, Markus Grieder, ins Rampenlicht. Und was soll man sagen: Er hat’s gemacht wie ein Profi. Niemand verlief sich, niemand blieb im Morast stecken – ein Erfolg auf ganzer Linie.

Der Weg: bergab, nass, aber mit Apéro

In Seewen‑Löhr verliessen wir den Bus und machten uns auf den Weg Richtung Bühren.
Der Weg führte bergab durch den Wald – landschaftlich sicher schön, wenn man sie denn gesehen hätte. Zwischen den Regentropfen erahnte man immerhin Bäume.

Beim Hof Rothengrund gab’s dann den traditionellen Apéro. Draussen, aber immerhin unter Dach. Flüssige Stärkung gegen flüssiges Wetter. Übrigens, der Apéro wurde von der Kasse gespendet.

Nach einer weiteren halben Stunde erreichten wir das Restaurant Traube in Büren, wo uns ein Mittagessen erwartete, das man fast als kulinarischen Affront gegen die Inflation bezeichnen könnte:
Vier Gänge für 25 Franken.
Und das auch noch hervorragend gekocht und serviert. Chapeau.

Der Nachmittag: Die Spaltung der Gruppe

Nach dem Essen teilte sich die Gruppe in zwei Fraktionen:

– Die Bequemen:  Sie nahmen den Bus.
– Die Hartgesottenen:  Sie wanderten weiter bis St. Pantaleon.

Beide Gruppen überlebten. Die Hartgesottenen sogar zu Fuss.

Zurück in Therwil gönnte sich eine kleine Restgruppe im Café Maria noch ein wohlverdientes Feierabendbier. Wahrscheinlich das erste Getränk des Tages, das nicht vom Himmel kam.

Fazit

Eine regnerische, graue, pfludrige GATAWA – aber mit einer Gruppe, die selbst schlechtes Wetter in gute Laune verwandelt.
Viel Spass, viel Freude, viel Gemeinschaft.
Und ein Wanderleiter, der vom Stellvertreter des Stellvertreters zum heimlichen Helden wurde.

Fotos

Die Fotos haben Barbara und Darko geschossen

Video

Wegen dem Wetter war das Filmen für die Katz. Also keine Bilder.